SCHULSOZIALARBEIT

Offene Tür – Beratung – Mediation – Gewaltprävention

Unsere Schulsozialarbeit

„Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“ (afrikanisches Sprichwort)

Die Schulsozialarbeit steht allen am Schulleben Beteiligten beratend und unterstützend zur Seite. Schüler:innen, Lehrer:innen, Erzieher:innen und Eltern können sich jederzeit vertrauensvoll an die Schulsozialarbeit wenden.

Die Schulsozialarbeit bietet für Kleingruppen oder Klassen präventive Projekte zur Deeskalation, Klärung und Gruppenstärkung an. Sie ist Ansprechpartner bei Streitschlichtungen und bei Fällen von Mobbing. Aktive Pausenaufsicht und Sportangebote in den Pausen sind Projekte zur Gewaltprävention und zur Verbesserung des allgemeinen Schul- und Klassenklimas.

In Absprache mit den Klassenlehrer:innen und Eltern bietet die Schulsozialarbeit auch Clearing und Einzelförderung an. In Kooperation mit der Schulpsychologin des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, einer Vertreterin des Jugendamts und der Beratungslehrerin der Schule für Förderbedarf stellt die Schulsozialarbeit eine interdisziplinäre Fallberatung bereit, die alle vier bis sechs Wochen stattfindet.

Temporäre Lerngruppen

Die Schulsozialarbeit bietet im Rahmen des Unterrichts besondere Lerngruppen für ausgewählte Kinder der Klassenstufen 4 bis 6 an. In Absprache mit den Klassenleitungen und den Eltern werden Kinder mit herausforderndem Lern- und Sozialverhalten in einer Kleingruppe intensiv unterstützt. Diese Kleingruppe findet täglich parallel zum Unterricht statt und wird sowohl von den Kindern als auch von den Eltern sehr gut angenommen. Begleitet wird die temporäre Lerngruppe von intensivem Eltern- und Lehrer:innenaustausch. Viele Kindern konnten durch die Teilnahme ihr Sozial- und Lernverhalten verbessern.

Werkpädagogik

Der Schulsozialarbeiter und gelernter Tischler Herr Hittinger leitet mehrere werkpädagogische Gruppen, die gemeinsam mit den jeweiligen Klassenlehrer:innen zusammengestellt werden. Die Schüler:innen arbeiten in einer eigens dafür ausgestatteten Werkstatt gemeinsam oder individuell an ihren Werkstücken. Sie sind kreativ, können ihre handwerklichen Fähigkeiten und ganz nebenbei auch ihr Lern- und Sozialverhalten verbessern.

Theaterpädagogik

In einer der beiden Theater-AGs gestaltet die Schulsozialarbeiterin und Theaterpädagogin Frau Staudacher gemeinsam mit Kolleg:innen und Schüler:innen alljährlich ein selbst entwickeltes Theaterstück. Dabei können die Kinder jede Menge Selbstbewusstsein entwickeln. Die Theateraufführungen gehören für alle Beteiligten zu den Höhepunkten jedes Schuljahres.

Projekte im Bereich Sport

Der Schulsozialarbeiter und Sportpädagoge Herr Ağca bietet vier verschiedene Sport-AGs an: eine Fußball- , zwei Tischtennis- und eine Basketball-AG. Außerdem trainiert er – in Form einer AG – eine schuleigene Fußballmannschaft aus ausgewählten Kindern der Klassenstufen 4 bis 6. Auch in den Pausen begleitet er Kinder unter Anleitung beim Tischtennis-, Basketball- und Fußballspielen.

Gefeierte Ereignisse sind die alljährlich stattfinden Streetsoccer- und zwei Watersoccer-Events auf dem schuleigenen Fußballplatz. Alle von der Schulsozialarbeit betreuten oder initiierten Projekte entsprechen natürlich dem inklusiven Profil der Schule.

Schüler:innenpartizipation

Die Schulsozialarbeiterin Frau Staudacher ist in die Leitung der AG Schulversammlung und in die Durchführung des Schüler:innenrats, eines Gremiums der Klassensprecher:innen der Klassenstufen 4 bis 6, eingebunden. In der Schulversammlung werden ein Mal pro Schulhalbjahr schulinterne Nachrichten und Themenschwerpunkte für alle Klassen in kreativer Form aufbereitet. Der Schüler:innenrat diskutiert Themen der Klassen und arbeitet eng mit den jeweiligen Klassenräten zusammen. Wichtige Diskussionsergebnisse fließen in die Gesamt- und Schulkonferenz ein.

Elternarbeit

Eine gute Schulsozialarbeit funktioniert nur in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Kolleg:innen verfügen über eine hohe Fachkompetenz (Mediation, Supervision, Coaching) in der Beratung von Eltern. Leider konnte auf Grund der Pandemiesituation der Aufbau des Elterncafés – als Institution der Vernetzung der Eltern untereinander – immer noch nicht gestartet werden.

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